nina-goes-weltwaerts
  My southafrican Christmas!
 

An dieser Stelle möchte ich euch von meinem Weihnachten hier berichten.

Weihnachten wird hier erst am 25.12. gefeiert, also ist der 24.12. ein ganz normaler Tag und statt unterm Tannebaum zu sitzen und Geschenke auszupacken, war ich Sushi essen (habe festgestellt, dass ich Sushi doch mag ) und habe im Kino den Hobbit mit meiner Gastschwester Kim geguckt, die über Weihnachten extra von Jeffreys Bay nach Hause kam.

Am 25.12. ging Weihnachten dann aber schon ganz früh los, denn direkt nach dem Aufstehen, das um sieben Uhr war, gab es Bescherung – ich war noch gar nicht richtig darauf vorbereitet! Ich bekam einen Jahresplaner auf afrikaans, eine afrikaanse DVD, ein Bilderbuch über Cape Town, crocs Schuhe, die noch einen Umtausch bedürfen, und einen Kaffeebecher – in meinem Falle wird er natürlich mit Tee gefüllt. Auch meine Geschenke kamen gut an – der Morgen begann also schon gut Danach wurde sich eilig für die Kirche fertig gemacht, weil die Messe schon um halb zehn begann und wir alle noch duschen mussten, endete das natürlich mal wieder im Stress Außerdem machten wir uns alle richtig schick, ich zog das Kleid, das ich mir extra für den Schulball gekauft hatte, und meine Heels an. Richtig toll J

In der Kirche sangen wir dann englische Weihnachtslieder, doch alles hatte eine ganz andere Atmosphäre als in unserer  Kirche in Deutschland. Es war viel `neuer`, aber irgendwie auch nicht sooo besonders, weil der Gottesdienst ansonsten wie immer aufgebaut war…. Ich verglich die ganze Zeit und muss sagen, dass mir die Kirche in Deutschland an Weihnachten irgendwie ein wenig besser gefällt, weil es traditioneller ist. Die Predigt des Pastors heute war aber auch so gut und ich habe den Gottesdienst genossen, auch wenn er mich nicht so sehr in Weihnachtsstimmung versetzt hat.

Nach dem Gottesdienst ging es kurz nach Hause, wo wir unsere Ballerinas einpackten, dann ging es ab zum Familienbesuch. Wir kehrten insgesamt in vier Familienhäuser ein. Bei Ma, Cheryls Mutter, gab es dann traditionellen Christmas Lunch. Es gab Fisch als Vorspeise und Fleisch als Hauptspeise: Zunge, Truthahn, Huhn und andere Leckereien mit Katroffeln und dem verschiedensten Gemüse. Sehr lecker J Als Dessert wurde ein traditioneller Pudding gereicht, bei dem so etwas wie Wackelpudding, Mint – Schokoladenmousse, Nüsse und Vanillesoße geschichtet werden. Baie Lekker! Wie waren bis halb zehn bei der letzten Cousine. Ich habe noch nie so viele Familiengeschichten gehört wie an diesem Tag. Meistens waren die Geschichten recht dramatisch und voller Gewalt, aber sie wurden immer lustig erzählt. Shame, wenn ich mir vorstelle, was einige Familienmitglieder erlebt haben, ist es gar nicht lustig… L

Als wir dann Zuhause waren, hatte ich ein wenig Kopfschmerzen, weil ich über Stunden dem Mix aus Englisch und Afrikaans gefolgt war, was ziemlich anstrengend war. Todmüde bin ich nach diesem Weihnachten also ins Bett gefallen.

Fazit ist: dieses Weihnachten ist sehr verschieden zu dem Weihnachten, was ich aus Deutschland kenne – Wetter, Traditionen und auch die Atmosphäre sind grundverschieden. Es war ein schönes Weihnachten, auch wenn es anstrengend und so anders war  - nur ein bisschen zu lang vielleicht

 






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